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«Bei uns läuft alles in der Cloud» – dahinter verbergen sich oft sehr unterschiedliche Realitäten: eine VM bei einem grossen Anbieter, ein geleaster Server in einem benachbarten Land, oder eine echte Hosting-Umgebung mit dokumentiertem Betrieb. Für KMU lohnt der Blick auf vier konkrete Punkte statt auf Buzzwords.
Vier Punkte, die zählen
- Standort und Rechtsraum. Daten in der Schweiz bedeuten einen klaren Rechtsrahmen, kurze Anfragenwege und keinen Zugriff nach Drittlandsgesetz. Das ist kein Detail – es ist ein Entscheid mit Folgen.
- Verfügbarkeit mit Substanz. SLAs sind Worthülsen, solange sie nicht mit einer geprüften Infrastruktur hinterlegt sind. Fragen Sie nach Redundanzen, Monitoring und dem letzten tatsächlichen Ausfall.
- Zugriffswege. Wie kommen Sie an Ihre Daten, wenn das Internet oder der Anbieter-Account gestört ist? Ein Verwaltungszugriff, der vom Standard-Login getrennt ist, ist kein Luxus.
- Kostenstruktur. Laufende Kosten müssen planbar sein. Was heute «günstig» wirkt, kann durch Egress-Gebühren, Support-Tokens und Lizenz-Fallstricken zum Kostenrisiko werden.
Fazit
Cloud hosting ist kein Ziel, sondern ein Mittel: Betrieb, auf den Sie sich verlassen können, mit klaren Verantwortlichkeiten und planbaren Kosten – idealerweise mit Infrastruktur, die physisch in der Schweiz steht und betrieben wird.
Mehr dazu unter Cloud & Hosting.