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Von Chat-Assistenten über automatische Angebotsauswertungen bis zur Bilderkennung: Die Nutzenversprechen von KI sind real. Der entscheidende Faktor für KMU ist aber nicht die Modellqualität – es ist die Datenfrage.
Drei Fragen vor jedem KI-Einsatz
- Wohin fliessen die Daten? Werden Kunden-, Personal- oder Geschäftsdaten an einen externen Dienst übermittelt – und wenn ja, in welches Rechtsgebiet?
- Wer kann sie dort lesen? Viele «kostenlosen» Tools trainieren mit Nutzereingaben oder geben Daten an Auftragsverarbeiter weiter. Der Komfort ist dann teuer bezahlt.
- Was passiert bei Kündigung? Exportoptionen und Löschfristen sollten geklärt sein, bevor die ersten Dokumente drin sind.
Souverän starten, nicht verzichten
Der pragmatische Weg: KI zuerst dort einsetzen, wo keine sensiblen Daten fliessen – Dokumentensuche im internen Wissensspeicher, Textentwürfe ohne Vertraulichkeitsbezug, interne Automatisierungen. Für den Umgang mit echten Geschäftsdaten lohnt sich eine eigene Lösung auf kontrollierter Infrastruktur: verschlüsselt, mit definierten Zugriffen und klarer Verantwortung.
Ein strukturierter Ansatz verbindet beides: schnelle Erfolge ohne Reue, und für den sensiblen Rest eine Lösung, die die Datenhoheit respektiert.
Mehr dazu unter KI & Datenhoheit.